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Wie kann man das Korsett in der heutigen Zeit populär machen und von seinem jetzigen, eher negativen Image wegbringen?

Dazu hatten wir eine Idee, die dann in das Projekt mündete, das ich auch im letzten Brief erwähnte und über das Sie gerne mehr wissen möchten. Im folgenden werde ich es näher erläutern.

Wir haben einen Informationsbrief erstellt, den wir an viele Versandhäuser und Kaufhäuser verschickt haben. Ich lege ihn als Anlage diesem Brief bei. Er regt die Firmen dazu an, Korsetts in ihr Angebot aufzunehmen. Stellen Sie sich vor, im Neckermann- oder in einem anderen Katalog werden Korsetts abgebildet. Und zwar bei den Dessous, die von jungen Frauen gekauft werden. In Verbindung mit der neuen Mode dürfte dies eine starke Nachfrage nach Korsetts (die natürlich nicht zu extrem angeboten werden dürfen) auslösen! Wir haben diese Briefe nun schon vor einigen Monaten abgeschickt. Das Echo darauf war vergleichsweise mager. Einige Firmen schrieben, daß sie den Vorschlag auf seine Durchführbarkeit hin geprüft hätten, daß sie es aber leider für unrentabel hielten, andere haben noch gar nichts von sich hören lassen. Der Buchholz-Versand allerdings begann eine lebhafte Korrespondenz mit mir. Sie schrieben verschiedene Adressen an, die wir ihnen übermittelten, und holten Angebote in Form von Katalogen ein. Der Buchholz-Versand hatte aber - was uns erfreute, aber auch überraschte - sowieso schon geplant, in den Winterkatalog Korsetts aufzunehmen. Sie haben uns eine Kopie ihres vorläufigen Katalog-Entwurfes geschickt, worauf zwei Korsetts und ein Taillenmieder angeboten werden. Da der Werbetext noch nicht endgültig fertig war, bekamen wir die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen, was wir dann auch taten. Einen Satz haben sie sogar akzeptiert. Inzwischen ist der Katalog herausgekommen, aber das Ergebnis war leider nicht so, wie wir es uns gewünscht hatten. Buchholz hat sich für einen Billig-Hersteller aus Polen entschieden, der die Ware liefert. Frau Buchholz hat mir - quasi als Belohnung - ein Taillenmieder geschickt. Ich habe festgestellt, daß es zur Taillenverschmälerung völlig ungeeignet ist, weil der Stoff nicht stabil genug ist und auch die Machart ist eben billig. Die Qualität der Mieder ist schlecht. Wenn die Korsetts genauso sind, was wir fast annehmen, da sie von demselben Hersteller stammen, dann ist diese Aktion der Verbreitung des Korsetts als Mittel zur Taillenverschmälerung eher im Weg als daß es sie unterstützt. Was noch dazukommt, ist, daß Buchholz unserer Meinung nach total überhöhte Preise verlangt. Die großen Versandhäuser sind es, die sich noch überhaupt nicht gemeldet haben. Ich hoffe, der Grund dafür ist, daß sie die Angebote erst prüfen und entscheiden, ob sie den Vorschlag verwirklichen und mir dann erst eine Nachricht zukommen lassen. Die Zuschriften, die Absagen enthielten, waren durchweg freundlich, man drückte stets sein Bedauern aus und nannte die Gründe, warum das Korsett-Angebot nicht möglich sei (Zielgruppe, Preisniveau, Herstellungsprobleme, etc.). Ich hoffe sehr, daß sich noch mehr Firmen entscheiden werden, ein oder mehrere Korsetts in ihr Angebot aufzunehmen. Was ich dabei natürlich auch wichtig fände, ist eine Informationsbroschüre über die richtige Anwendung von Korsetts, denn woher soll heute eine Frau darüber Bescheid wissen? Früher haben die Mütter ihre Töchter eingewiesen, doch heute ist das Korsett ja weitgehend ein unbekannter und fremder Artikel, dessen gute und richtige Anwendung gelernt sein will.


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