Wie ich eine 14-Zoll-Taille Berichte Christa R. (1968)
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Sir W. N. (1882-1968)

50 Jahre lang Parlamentsmitglied, in der britischen Öffentlichkeit eine angesehene Persönlichkeit (befragt 1967). Aus David Kunzle: ''Fashion and Fetishism''

Seine Kindheit verbrachte er in einem irischen Dorf, gelegentlich fuhr er nach Dublin. Sein Vater war begeistert vom tight-lacing, und so heiratete er ein Mädchen, das schon an das Schnüren gewöhnt war. Er war intellektuell und von Natur aus sehr sanftmütig. Im Zusammenleben hielt seine Frau die Zügel in der Hand, denn sie wußte, daß er für ihre körperlichen Reize alles tun würde. Trotz ihrer sieben Kinder behielt sie ihre Figur, bis sie über 50 Jahre alt war. Die Schwangerschaften und Geburten verliefen immer gut und schnell. Schon sehr bald nach jeder Entbindung hatte sie wieder ihre ursprüngliche Figur erreicht, und sie konnte alle ihre Kinder stillen. Sie hatte vier Mädchen geboren, die alle von früher Kindheit an geschnürt wurden, aber nur die älteste entwickelte sich zu einem überzeugte tight-lacer, entschlossen, zuerst ihre Mutter und dann ihre Gouvernante zu übertreffen. Mit 17 schnürte sie sich bei besonderen Gelegenheiten auf 13-14 Zoll (33-35,6 cm). W.'s früheste erotische Erinnerungen und seine ersten sexuellen Erfahrungen bestanden darin, seiner Schwester, die zehn Jahre älter war als er, beim Schnüren zu helfen. Sie mochte das sehr.

Die Gouvernante wurde unter anderem wegen ihrer Taille ausgewählt. Auf den Wunsch von Sir W.'s Vater hin wurde sie immer weiter verschmälert, bis die unterste Grenze von 11,5 und 12 Zoll (29,2 und 30,5 cm) erreicht war. ''Es war eine wunderbare Sache'' (An dieser Stelle unseres Gespräches bemerkte ich, daß er ungläubig zögerte. Der Achtzigjährige stockte, als würde er seine eigenen Worte anzweifeln. Schließlich stand er auf, holte ein Maßband und legte es um einen Aschenbecher, der etwa 11 Zoll Umfang hatte. Er seufzte ungläubig und voller Verwunderung.). Nein, er hatte die Taille seiner Gouvernante nie eigenhändig gemessen, denn sie hatte sich immer selbst geschnürt, aber der Maße 11,5 und 12 Zoll war er sich sicher, denn solche Details vergißt man nicht. Doch er gab zu, daß diese Maße für die Innenseite des schmalsten Korsetts zugetroffen sein könnten, das sie je trug, und auch nur, als dieses noch neu und somit ungedehnt gewesen war. Sie war sehr fröhlich, temperamentvoll und körperlich aktiv, und sie liebte es, mit den Kinder herumzutoben.

Korsetts wurden nicht als verschönernde, sondern vielmehr als funktionale Objekte betrachtet. Jedes weibliche Familienmitglied besaß zu jeder Zeit mindestens drei verschiedene, wobei man das schmalste nur am Abend trug. Tight-lacing wurde nicht nur in der Familie praktiziert, sondern in gewissem Ausmaß auch im Freundeskreis. Aber im großen und ganzen führte die Familie ein sehr isoliertes Leben, was auch die Tatsachen erklärt, daß keine Photographien existieren und daß die Familie in der Öffentlichkeit nicht verrufen war wegen Fetischismus. Sir W. konnte sich nur an positive Kommentare erinnern. Aber der Fall einer seiner Kusinen war ein Skandal. Sie starb, weil sie sich weigerte, während ihrer Schwangerschaft das tight-lacing zu unterlassen. Die Todesursache wurde in der Beerdigungspredigt erwähnt und rief allgemeines Entsetzen hervor.

Sir W. wählte sich seine Frau nach ihrer Taillenweite aus. Er heiratete sie, als sie 26 war, und ihre Taille ''schien von Natur aus 16 Zoll Umfang zu haben''. Von High Heels hielt er bis in die 1950er Jahre nichts. Doch mittlerweile wünscht er sich eine Kombination von Minirock (davon ist er ganz begeistert), High Heels und schmaler Taille.


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